Proteinidentifizierung

Seit der Entwicklung schonender Ionisierungsmethoden (MALDI, ESI) ist das Hauptanwendungsgebiet der Massenspektrometrie die Identifizierung von Proteinen. Das Einsatzgebiet reicht hierbei von der Bestimmung eines einzelnen Proteins (z.B. zur Kontrolle einer Überexpression) hin zur parallelen Identifizierung von mehreren tausend Proteinen in einer hochkomplexen Probe. Je nach Beschaffenheit und Komplexität der Probe reicht dabei die einfache Bestimmung der Gesamtmasse des Biomoleküls zu dessen Identitätsaufklärung nicht aus und es werden weitere Informationen benötigt. Durch den Einsatz unterschiedlicher Analyseverfahren (Peptidmassen-Fingerprint- (PMF) oder Peptidfragmentmassen-Fingerprint-Analyse (PFF)) in Kombination mit den verschiedensten Fragmentierungstechniken (CID, HCD, ETD etc.) können geringste Mengen an Proteine (pmol bis fmol) identifiziert werden.